Zu Sinn und Zweck eines Treffs für Mädchen und junge Frauen

Die unterschiedliche Erziehung von Mädchen und Jungen und ungleiche Rollenverteilung in der Gesellschaft führen zu verschiedenen Verhaltensweisen. Jugendtreffs werden zu 80 % von männlichen Jugendlichen in Anspruch genommen. Deshalb braucht es spezielle Angebote und Räume für Mädchen, in denen eine Auseinandersetzung mit geschlechtsspezifischen Themen stattfinden kann. Dies stärkt das Selbstwertgefühl von Mädchen und jungen Frauen und trägt dazu bei, dass sie umfassend informiert werden. Mädchen und junge Frauen werden in der Schule, Berufswelt und im öffentlichen Leben mit unterschiedlichen geschlechtsspezifischen Erwartungen und Anforderungen konfrontiert. Damit Mädchen und junge Frauen ihr leben selbstbestimmt verwirklichen können, müssen sie in der Auseinandersetzung mit ihren Ideen, Anliegen, Rollenbildern, Widersprüchen und Zukunftsvorstellungen ernst genommen werden.

 

 

 

Mädchenarbeit in der Deutschschweiz

Forschung der Berner Fachhochschule für Soziale Arbeit in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Plattform Mädchenarbeit DOJ, 2017
Forschungsbericht Mädchenarbeit.pdf
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Konzept PUNKT 12 (Stand 2005, zur Zeit in Überarbeitung)

Konzept PUNKT 12_2005.pdf
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Prinzipien feministischer Mädchenarbeit (Stand 2010, zur Zeit in Überarbeitung)

prinzipien feministische mädchenarbeit.p
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Neuere Broschüren & nützliche Links

 

 

  • Grundlagen und Methoden zu rassimuskritischer Bildungsarbeit: https://www.diakonie-wuerttemberg.de/rassismuskritische-bildungsarbeit

 

  • Facebookgruppe zu gendersensibler Pädagogik: http://facebook.com/groups/geschlechterpaedagogik

 

                   

 

 

Publikationen

(un)doing gender von Jugendarbeiter_innen im Jugendtreff. Eine Ethnografie im Feld der Offenen Jugendarbeit der Deutschschweiz
Die Masterthesis von Rahel Müller und Stefanie Plutschow untersucht, wie Jugendarbeiter_innen im gemischgeschlechtlichen Treff ihr Geschlecht inszenieren, bzw. Geschlecht (de)thematisieren. Die Arbeit ist gegliedert in eine theoretische und empirische Untersuchung. Im empirischen Teil wurden sechs Jugendarbeitsstellen der Deutsschweiz mittels teilnehmender Beobachtungen untersucht.
(un)doing gender von JugendarbeiterInnen
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Gründe für das Nichtbesuchen des Mädchentreffs Punkt12 von Mädchen mit tamilischer Herkunft
Die Bachelorarbeit von Thulashiga Kanagalin aus der Studienrichtung Angewandte Psychologie, stellt sich der Frage, welche Gründe es für das Nichtbesuchen des Mädchentreffs Punkt 12 von Mädchen tamililischer Herkunft gibt, und zeigt anschliessend Handlungsmöglichkeiten auf, um diesen Gründen entgegen zu wirken.
Bachelor-Thesis von Thulashiga Kanagalin
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(Frei-) Raum für Mädchen. Raumtheoretische Überlegungen am Fallbeispiel des Berner Mädchentreffs Punkt 12
Die MA-Arbeit der Soziologin Sanna Frischknecht gibt u.a. Antworten auf die folgenden Fragen: Welche theoretischen Überlegungen sind mit der Forderung nach (Frei-)Raum für Mädchen und junge Frauen verbunden? Wie werden diese in die Praxis übersetzt? Welche Hinweise hierfür finden sich im (sozialen) Raum, d.h. in den Interaktionen zwischen Nutzerinnen und Jugendarbeiterinnen und in der Gestaltung des Treffs?
120309_MA-Arbeit_sanna.pdf
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Bedeutung des Mädchentreffs Punkt 12
Forschungsarbeit FHNW Studienrichtung Angewandte Psychologie
Bedeutung des Mädchentreffs Punkt 12 Pro
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Grundsätze für die geschlechtergerechte offene Jugendarbeit
Artikel von Luise Treu, Fachfrau für Mädchenarbeit, Co-Leiterin Punkt 12
Grundsätze.pdf
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PUNKT 12
Jurastrasse 1

3013 Bern

Tel. 031 333 88 44

www.punkt12.ch

 

Öffnungszeiten

Mittwochs 14-18 Uhr

Freitags 16-22 Uhr